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Allegorie des Glaubens

„La Fede Velata“
Lost Art-ID
596673
Schloss Wolfsburg, Wandelgang Gartenflügel 2. Etage, 1924/um 1930(?), Hausarchiv der Grafen von der Schulenburg-Wolfsburg, 826 (Fotoalbum „Wolfsburg 1924“), Photograph: Walter Hege, weiterer Abzug im Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation, Stadt Wolfsburg
Schloss Wolfsburg, Wandelgang Gartenflügel 2. Etage, Photo: BLaDM, Meßbildarchiv, 37 b 13_5311,16 (auch: Bildarchiv Foto Marburg, mi03224f04a), Detailvergrößerung, eine ähnliche Aufnahme des Photographen Walter Hege befindet sich im Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation, Stadt Wolfsburg
Herausvergrößerung der Skulptur, aus Photo BLaDM, Meßbildarchiv, 37 b 13_5311,16
Aufnahme 1924 oder ca. 1930, Photograph: Walter Hege, Hausarchiv der Grafen von der Schulenburg-Wolfsburg, 826 (Fotoalbum „Wolfsburg 1924“); weitere Abzüge in: 716 („Sammlung von Fotos von Schloss Wolfsburg und Umgebung“, 1935), sowie im Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation, Stadt Wolfsburg
Aufnahme um 1924 oder 1930, Hausarchiv der Grafen von der Schulenburg-Wolfsburg, 826 (Photoalbum „Wolfsburg 1924“)
Hersteller/Künstler:in
Corradini, Antonio
Geburt
19.10.1688, Venedig
Tod
12.08.1752, Neapel
Wirkungsort
Venedig; Wien; Prag; Rom; Neapel
Titel
Allegorie des Glaubens
Zusatztitel
„La Fede Velata“
Datierung
1718/1721
Objektart
Plastik / Skulptur
Objektgruppe
Plastik / Skulptur
Material / Technik
Marmor
Abmessungen
H 80 cm - 90 cm (geschätzt), H mit Sockel 180 cm
Beschreibung

Eine ganze, am Boden sitzende weibliche Figur, den Blick zur rechten Seite gewandt, gekleidet in ein reich gefältetes, antikisches Gewand; das nach rechts gedrehte Gesicht unter einem die Gesichtszüge erkennbar lassendem Schleier, den rechten Arm herunterhängend, den linken, das Gewand raffend auf den Schoß gelegt. Die Figur ruht auf einem unbehauenen Postament und einem zeitgenössischen Sockel aus Marmor. Sie scheint eindeutig auf Frontalansicht gearbeitet zu sein, der linke Arm ist nur recht grob, klobig ausgeführt.

Antonio Corradini verdankte seinen Ruhm großteils den allegorischen Figuren verschleierter Frauen.

Die „Fede velata“ war unzweifelhafte eines der Hauptwerke der berühmten, in Venedig aufgebauten Sammlung des Feldmarschalls Matthias Johann von der Schulenburg. Das Bildwerk entspricht bis auf einige Falten einer fast identischen Figur Corradinis, die um 1721 als eine der Assistenzfiguren des Altars der Emma (Hemma) von Gurk im Dom zu Gurk in Kärnten aufgestellt worden ist.

Provenienz
Seit mindestens 1736 in der Sammlung des General-Feldmarschalls in venezianischen Diensten Matthias Johann von der Schulenburg (* 1661, † 1747) und mit einiger Wahrscheinlichkeit von diesem bei dem Künstler in Auftrag gegeben; im Februar 1739 in das von dessen Neffen Adolf Friedrich von der Schulenburg (* 1685, † 1741) bewohnte Familienpalais in der Berliner Wilhelmstraße verbracht; nach dessen Tod in der Schlacht von Mollwitz in Besitz von dessen Bruder Christian Günther (* 1684, † 1765); Fideikommiss Matthias Johann von der Schulenburg; durch Erbfolge in den Wolfsburger Zweig der Familie von der Schulenburg. Vor 1942 Schloss Wolfsburg (bis 1932 Landkreis Gardelegen, Provinz Sachsen; danach Landkreis Gifhorn, Provinz Hannover; heute Stadt Wolfsburg); danach verbracht in das neuerbaute Schloss Neumühle bei Tangeln, Gemeinde Beetzendorf im Altmarkkreis Salzwedel; wohl 1945 bei der Flucht der Familie von der Schulenburg dort zurückgelassen (zuletzt nachgewiesen in Schloss Wolfsburg durch Photo um 1930/35); Verbleib unbekannt
Literatur / Quelle
Dokumentiert in der Sammlung des Feldmarschalls M. J. von der Schulenburg und seiner Erben in Venedig und Berlin durch eine Vielzahl von Inventaren und andere zeitgenössische Quellen; Inventarliste von Schloß Wolfsburg, Winter 1889, Wolfsburg, Hausarchiv der Grafen von der Schulenburg-Wolfsburg, 659; Parisius, A./Brinkmann, A.: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Gardelegen, Hrsg.: Historische Commission der Provinz Sachsen, Halle a. d. Saale 1897, S. 203; Binion, A.: La galleria scomparsa del maresciallo von der Schulenburg, Milano 1990, S. 127; Zahlten, J.: Schloß Wolfsburg, hg. v. d. Stadt Wolfsburg. Stadtarchiv, Braunschweig 1991, Abb. 30, S. 38 [fälschlich als in Besitz von Dr. Günzel Graf von der Schulenburg-Nordsteimke]; Cogo, B.: Antonio Corradini. Scultore veneziano 1688-1752, Este (PD) 1996, S. 49/50 u. Nr. 15, S. 190-92; Bacchi, A. (Hg.): La scultura a Venezia da Sansovino a Canova, Milano 2000, S. 727; Krellig, H.: Feldmarschall und Kunstsammler. Matthias Johann von der Schulenburg (1661–1747). Ein unbekannter Bestand von Kunstwerken aus seiner Sammlung im Besitz der Grafen von der Schulenburg-Wolfsburg, Wolfsburg 2011, S. 67 u. 69 (Abb.); Benuzzi, F.: Committenze europee di scultura veneziana nel Settecento. Una panoramica e alcune ipotesi di lavoro, in: RIHA Journal 101, 2014, o. P. (11), unter Nr. [7]; Guerriero, S.: Sculpteurs venitiens pour les cours et les collectionneurs d'Europe, in: Loisel, C. (Hg.in): Éblouissante Venise. Venise, les arts et l’Europe au XVIIIe siècle, Ausst.-kat. Paris, Grand Palais [2018], S. 160-66, bes. 164; Krellig, H.: After 1716: Strategies of Fame and Signs of Gratitude in the Republic of Venice, in: Οθωμανικη Αυτοκρατια και Βενετια.Η πολιοϱχια της Κεϱχυϱας απο Οθωμανους το 1716 / The Ottoman Empire and Venice. The Ottoman Siege of Corfu in 1716. International scientific congress, Corfu, 21–23 October 2016, Hg.: N. E. Karapidakis und A. D. Nikiforou, Municipitality of Corfu. Regional Union of Municipalities of Ionian Islands, Corfu/Κεϱκυρα 2019, S. 239–80, 477–84, hier: 269/70.
Veröffentlicht seit
19.11.2021
Ansprechpartner:in
Graf von der Schulenburg
Position
Verwaltung
Tel
+49 (0) 5363 97190
E-Mail
info@graf-schulenburg.de
Verlustumstand gemeldet als
Kriegsbedingt verbrachtes Kulturgut
Suchmeldung, Privatperson

Schulenburg-Wolfsburg, Günther Graf von der

Schlagworte
Permalink auf diese Seite
https://lostart.de/de/Verlust/596673

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