Deckelhumpen
Seit 14.02.1969 Schweizerisches Nationalmuseum (ehemals Schweizerisches Landesmuseum), erworben von der Kunsthandlung F.K.A. Huelsmann; Spät. 1959–14.02.1969, F.K.A. Huelsmann, Hamburg; […]; um 1716 Pater Nivard Lusser O. Cist (1661–1721), wohl erhalten als Schenkung der Äbtissin Maria Euphemia Zurlauben; o.D. - um 1716 Maria Euphemia Zurlauben (1657–1737), Äbtissin in Tänikon TG; [...]; 1624-1628, Augsburg
Provenienzforschung: Der Deckelhumpen wurde 1969 bei der Kunsthandlung F.K.A. Huelsmann in Hamburg erworben. Woher das Objekt zuvor stammte, bleibt unbekannt. Die F.K.A. Huelsmann wurde 1938 gegründet, in einer Zeit, in der viele jüdische Kunsthandlungen schliessen mussten. Mindestens in einem Fall gelangten Objekte von NS-Verfolgten in den Besitz der F.K.A. Huelsmann, wie die Restitution von Porzellanfiguren an die Erben von Heinrich Rothenberger aus dem Museum Huelsmann in Bielefeld 2017 zeigt. Aufgrund der grossen Provenienzlücke, insbesondere auch zwischen 1933-1945 kann ein NS-verfolgungsbedingter Entzug nicht ausgeschlossen werden.
Schweizerisches Nationalmuseum
Landesmuseum Zürich
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8021 Zürich
Schweiz