Berglandschaft mit Kirche im Frühling
Adalbert (Bela) Parlagi erwarb das Gemälde vom Auktionshaus C.J. Wawra in Wien bei dessen Versteigerung vom 14. bis 15. Mai 1923 (Katalog Nr. 275, Los 94, Abbildung 32).
Im April 1938 emigrierten Parlagi und seine Familie von Wien über die Schweiz nach London. Am 7. Dezember 1938 lagerte Parlagi seine Kunstsammlung bei der Transportfirma Zdenko Dworak in deren Lagerhaus in Wien XVIII, Gersthoferstraße 8 & 10, ein. Die Gestapo beschlagnahmte Parlagis Eigentum aus dem Lagerhaus und versteigerte es über die Vugesta im Dorotheum in Wien. Das Gemälde wurde von Wilhel Schmid, München, bei der Dorotheum-Auktion vom 8. bis 9. Mai 1941 erworben (Katalog Nr. 156, Los 56, Abbildung 2).
Derzeitiger Verbleib unbekannt.
Bild 1: Dorotheum, Wien, 8.–9. Mai 1941 (Katalog Nr. 156, Los 56, Abbildung 2); Bild 2: C. J. Wawra, 14.–15. Mai 1923 (Katalog Nr. 275, Los 94, Abbildung 32); Lexikon der österreichischen Provenienzforschung, Adalbert Parlagi: Externer Link