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Suchmeldung | Einzelobjekt

Vivatglas auf die Bündnispartner in den Befreiungskriegen

Lost Art-ID
632856
Hersteller/Künstler:in
Unbekannt
Titel
Vivatglas auf die Bündnispartner in den Befreiungskriegen
Objektart
Gefäß
Objektgruppe
Kunsthandwerk / -gewerbe
Material / Technik
Glas / formgeblasen ; facettiert ; Emaillemalerei ; vergoldet
Höhe
15,00 cm
Inventarnummer
249
Beschreibung

Kelch aus farblosem Glas, der massive Rundfuß steigt steil auf und bildet gleichsam den Schaft, längs facettiert, angesetzt über einer Ringscheibe mit kleinen, geschliffenen Oliven eine hohe, sich becherförmig weitende Kuppa. Die Wandung ist von Hand in farbiger Emailmalerei mit einem Schild dekoriert, darauf ein vierblättriges Kleeblatt umkränzt von Lorbeerlaub, bezeichnet mit "Das heil bringende Kleeblatt / Alexander / Fr. Wilhelm / Franz / Pr. Reg. Georg [die vier Namen jeweils auf einem der Blätter] / 1814", Mündungsrand verwärmt.

Jedes Blättchen eines vierblättrigen Kleeblattes hat ikonographisch eine bestimmte Bedeutung. Als Weltensymbol sollen sie einerseits die vier Himmelsrichtungen mit den vier Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde versinnbildlichen zudem steht das erste Blatt für Ruhm, das zweite für Reichtum, das dritte für einen treuen Geliebten und das vierte für beste Gesundheit. In diesem Fall ergibt sich aus der Bezeichnung der einzelnen Blätter eine eigene Lesart: Hier werden die vier Verbündeten in den sogenannten Befreiungskriegen gegen Napoleon geehrt: Zar Alexander I. von Preußen, König Friedrich Wilhelm III. von Preußen, Kaiser Franz I. von Österreich sowie der britische Prinzregent, der spätere Georg IV. Ein Hersteller lässt sich nicht ohne Vorbehalt benennen. Während das Produktionsdatum durch die Datierung eindeutig feststeht, kann die Herkunft lediglich mit "deutsch" bzw. "böhmisch" bestimmt werden. Die schöne Qualität spricht für Letzteres.

Provenienz
Ehemals Museum Neuruppin, ehemalige Sammlung Zieten (Nummer 604a). Während des Zweiten Weltkrieges wurden Teile der Sammlung, unter anderem in das Neuruppiner Landratsamt, ausgelagert und gelten seit dem Kriegsende als verschollen.
Literatur / Quelle

Foto: Erwin Schreyer (1943)

Museumsverband des Landes Brandenburg e. V. (Hrsg. (2023). Verlustsache: Märkische Sammlungen. Die Brandenburger Museumslandschaften in Krieg und Nachkriegszeit. Museumsblätter. 42 (1), 72-73.

Veröffentlicht seit
07.11.2025
Kontakt

Museum Neuruppin
August-Bebel-Straße 14-15
16816 Neuruppin
Deutschland

Tel
+49 (0)3391 355 5100
E-Mail
info@museum-neuruppin.de
Homepage
https://www.museum-neuruppin.de/index.php?lang=de
Ansprechpartner:in
Maja Peers M.A.
Position
Museumsleiterin
Tel
+49 (0)3391 355 5100
E-Mail
maja.peers@museum-neuruppin.de
Verlustumstand gemeldet als
Kriegsbedingt verbrachtes Kulturgut
Suchmeldung, Institution

Museum Neuruppin

Permalink auf diese Seite
https://lostart.de/de/Verlust/632856

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