Suchmeldung | Einzelobjekt
Gustav II. Adolf, König von Schweden
Lost Art-ID
629875
Hersteller/Künstler:in
Unbekannt (ggf. schwedisch)
Titel
Gustav II. Adolf, König von Schweden
Datierung
1630 (um)
Objektart
Objektgruppe
Material / Technik
Öl ; Leinwand ; Holz / gemalt ; vergoldet
Höhe
77,00 cm
Breite
64,50 cm
Inventarnummer
Cap. I. A. b. 296
Beschreibung
Gemälde mit vergoldetem Rahmen. Der Dargestellte trägt: „In Rüstung mit breitem, weißem Schulterkragen, blau, mit Goldbesatz geschmückte Feldbinde; blondes Haar, Schnurr- u. Kinnbart.“
Provenienz
Im Inventarverzeichnis Nr. 1 vom 31.01.1920, als Bestandteil des Auseinandersetzungsvertrages des Freistaates Sachsen und dem vormaligen Königshaus von 1924, seit 1918 Staatseigentum. Das Gemälde verblieb zum Abschluss der Auseinandersetzungen mit dem Familienverein Haus Wettin im „Wasazimmer“ des Dresdner Residenzschlosses; Auf der Bergungsliste von Kunstgegenständen mit besonderem Wert, angefertigt durch den Leiter des Schlossrentamtes, dem Amtmann Hugo Bahr, und den Schlossverwalter Johannes Bibrach vom 06.05.1942 heißt es unter „Gelber Salon“: „10 Gemälde“. Es handelt sich um den Gesamtbestand der dem Staat verbliebenen Wasa-Bilder; Das Gemälde wurde mit weiteren 60 Gemälden aus den Führungsräumen zunächst nach Schloss Pillnitz gebracht. Von dort aus gelangten sie am 7.12.1943 in den Auslagerungsort, dem Herrenhaus des Ritterguts Rehnsdorf (heute Landkreis Bautzen, Ortsteil der Stadt Elstra). In Anbetracht der Kriegslage wurde vom Gauleiter Martin Mutschmann am 19.1.1945 befohlen, sämtliche Bergungsorte östlich der Elbe zu Räumen und das Bergungsgut in Depots westlich der Elbe zu überführen. Dazu gehörte auch der Bergungsbestand aus dem Rittergut Rehnsdorf. Der Transport von 61 Gemälden aus Rehnsdorf nach dem Schloss Schieritz erfolgte am 26.3.1945; Nach Aktenlage Verlust am Auslagerungsort.
Literatur / Quelle
Gardemeuble-Verzeichnis der Gemälde (1882-1910) unter Cap. I. A. b. 296 verzeichnet.
Inventarverzeichnis Nr. 1 vom 31.01.1920 („Schloß und Palais am Taschenberg zu Dresden sowie Palais Parkstraße 7“),
Auseinandersetzungsvertrag des Freistaates Sachsen und dem vormaligen Königshaus von 1924, „Gelber Salon“
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