Koppchen
Depiction: flower, foliage, baroque strap work;
Findings: On the underside of the bottom: Master's mark 'P.S. in two-pass (lying) ', for Philipp Stenglin (master 1693, died 1744); Hallmark 'Pyr in Hochoval', for Augsburg; assayer's mark (Tremolierstich); handwritten with red color "64/41" (Inv. No. of the Bavarian National Museum)./A.G., 2018
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Ankauf (nach Zwangsablieferung von Silber: zusammen mit BNM Inv.-Nrn. 39/218-219)
1939 Ankauf durch das Bayerische Nationalmuseum vom Städtischen Leihamt München. 1961 Abgabe vom Bayerischen Nationalmuseum an die Finanzmittelstelle München des Landes Bayern (als Vertretung des Landes Bayern in Rückerstattungssachen) zur Restitution an anspruchsberechtigte Personen. 1964 Rückgabe an das Bayerische Nationalmuseum durch die Finanzmittelstelle München, da keine anspruchsberechtigte(n) Person(en) ermittelt bzw. keine Ansprüche geltend gemacht werden konnte(n). 1964 neu inventarisiert: 64/41 = 39/38.
Provenienzforschung: 1939 von Ludwig Rosenfelder (geb. am 01.08.1897 in München) als Zwangsablieferung von Edelmetall (Silber) gemäß der "Dritten Anordnung auf Grund der Verordnung über die Anmeldung des Vermögens von Juden" vom 21.02.1939 - zusammen mit BNM Inv.-Nrn. 39/218-219 - an das Städtische Leihamt München: A[nkaufs]V[erzeichnis] 519. 1939 Ankauf durch das Bayerische Nationalmuseum vom Städtischen Leihamt München (Silberverwertungsstelle: AV 519) für RM 20,00.- (Silber: 70,0 g). Vorprovenienz unbekannt./A.G., 2018
Memorial: Ludwig Rosenfelder (*München 01.08.1897) konnte im Juli 1937 nach Italien (Mailand) emigrieren und wurde am 26.06.1944 aus dem Polizei- und Durchgangslager Fossoli-Carpi in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert, wo er für tot erklärt wurde. Seine Mutter Hannchen Rosenfelder, geb. Löwenthal, und sein Bruder Heinrich Rosenfelder (*München 20.07.1893) konnten im Juli 1937 nach Italien (Mailand) emigrieren; Heinrich Rosenfelder wurde am 26.06.1944 aus dem Polizei- und Durchgangslager Fossoli-Carpi in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert und dort am 08.05.1945 ermordet.. [in: "Biographisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945"]./A.G., 2019
Staatliche Museumsagentur Bayern
Referat für Provenienzforschung
Landshuter Allee 8
80637 München
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