Direkt zum Inhalt
Lost Art-Datenbank - Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

Hauptnavigation

  • Suche
    • Erweiterte Suche
    • Institution/Person
  • Über Lost Art
    • Hilfe
  • Objekt melden
    • Suchmeldung
    • Fundmeldung
  • Restitution melden

Externe Links

  • Proveana
  • Stiftung
  • de
  • en

Service

  • Leichte Sprache
  • Kontakt
  • Suche
  • Erweiterte Suche
Tipps zur Suche
Suchmeldung | Einzelobjekt

Vertumnus

Lost Art-ID
596682
Aufstellung der Skulptur in der Antonienstube, Schloss Wolfsburg, 1924/um 1930(?), Hausarchiv der Grafen von der Schulenburg-Wolfsburg, 826 (Fotoalbum „Wolfsburg 1924“)
Aufstellung der Skulptur in der Antonienstube, Schloss Wolfsburg, 1924/um 1930(?), Hausarchiv der Grafen von der Schulenburg-Wolfsburg, 826 (Fotoalbum „Wolfsburg 1924“)
Antonienstube, Schloss Wolfsburg, um 1935, Hausarchiv der Grafen von der Schulenburg-Wolfsburg, 716 („Sammlung von Fotos von Schloss Wolfsburg und Umgebung“, 1935), links Vertumnus, rechts Prudenza
Die Skulpturen „Vertumnus“ (rechts im Vordergrund), sowie „Prudenza“ und „Fortezza“ (im Hintergrund) von Antonio Gai in Schloss Neumühle, Hausarchiv der Grafen von der Schulenburg-Wolfsburg, 1527 (Phototasche Neumühle), Photograph: Erling J. Foss, Colorado Springs, CO
Die Skulptur in der Bibliothek, Schloss Neumühle, Postkarte, 1943-45, Hausarchiv der Grafen von der Schulenburg-Wolfsburg, 670 (Postkarten mit drei Motiven, u. a. Außen- und Innenansicht von Schloss Neumühle)
Die Skulptur in der Bibliothek, Schloß Neumühle, Postkarte, 1943-45, Hausarchiv der Grafen von der Schulenburg-Wolfsburg, 670 (Postkarten mit drei Motiven, u. a. Außen- und Innenansicht von Schloss Neumühle), aus einem leicht veränderten Blickwinkel, Photo nach Hammerschmidt 2001, 14.039
Die Skulptur „Vertumnus“ in der Bibliothek von Schloss Neumühle, Hausarchiv der Grafen von der Schulenburg-Wolfsburg, 1527 (Phototasche Neumühle), Photograph: Erling J. Foss, Colorado Springs, CO
Innenansicht von Schloss Neumühle als Quartier der alliierten Besatzungsmacht 1945, Hausarchiv der Grafen von der Schulenburg-Wolfsburg, 920, Photograph: Erling J. Foss, Colorado Springs, CO
Innenansicht von Schloss Neumühle als Quartier der alliierten Besatzungsmacht 1945, Hausarchiv der Grafen von der Schulenburg-Wolfsburg, 920, Photograph: Erling J. Foss, Colorado Springs, CO, die Skulptur des Vertumnus vor dem Treppenlauf
Hersteller/Künstler:in
Gai, Antonio
Geburt
03.05.1686, Venedig
Tod
04.06.1769, Venedig
Titel
Vertumnus
Datierung
1730-31/1735
Objektart
Plastik / Skulptur
Objektgruppe
Plastik / Skulptur
Material / Technik
Marmor (Carrara)
Abmessungen
H 120 cm (geschätzt), mit Sockel 205 cm
Beschreibung
Eine stehende männliche Götterfigur mit kurzem, krausen Haar auf einem tischhohen, mit farbigen Marmorplatten intarsiertem Sockel; der muskulöse Oberkörper und der linke Arm frei, die rechte Hand ein antikisches, faltenreiches Gewand halten, von dem ein Teil über der rechten Schulter liegt. Die gebeugte linke Hand hält einen Gegenstand, wahrscheinlich wie für die Darstellung der ursprünglich etruskischen Gottheit in späteren Zeiten üblich ein Fruchtgebinde, an die Hüfte.
Provenienz
1731 von dem Feldmarschall in venezianischen Diensten Matthias Johann von der Schulenburg (* 1661, † 1747) bei dem Künstler erworben; seit mindestens 1736 zusammen mit zwei allegorischen Figuren desselben Meisters in den Inventaren von dessen Sammlung in Venedig nachweisbar, zu einem nicht exakt nachprüfbaren Zeitpunkt in der „Camera rossa“ und 1737 in dem Audienzzimmer des von dem Generalfeldmarschall bewohnten venezianischen Palazzo Loredan (später genannt: dell’Ambasciatore) am Canal Grande; im Februar 1739 in das von dessen Neffen Adolf Friedrich von der Schulenburg (* 1685, † 1741) bewohnte Familienpalais in der Berliner Wilhelmstraße verbracht; nach dessen Tod in der Schlacht von Mollwitz in Besitz von dessen Bruder Christian Günther (* 1684, † 1765); Fideikommiss Matthias Johann von der Schulenburg; zum Zeitpunkt der Erstellung des gedruckten Inventars Berlin/Hehlen (um 1750[?]) in Berlin; durch Erbfolge in den Wolfsburger Zweig der Familie von der Schulenburg; bis 1942 Schloss Wolfsburg (bis 1932 Landkreis Gardelegen, Provinz Sachsen; danach Landkreis Gifhorn, Provinz Hannover; heute Stadt Wolfsburg); danach verbracht in das neuerbaute Schloss Neumühle bei Tangeln, Gemeinde Beetzendorf im Altmarkkreis Salzwedel; wohl 1945 bei der Flucht der Familie von der Schulenburg dort zurückgelassen und vermutlich „in den Nachkriegswirren 1945 zerstört“ (Hammerschmidt 2001, ohne Nachweis) oder abtransportiert. Zuletzt nachgewiesen durch Photo in Schloss Neumühle 1945, Standort: „Bibliothek Erdgeschoß“.
Literatur / Quelle
Dokumentiert in der Sammlung des Feldmarschalls M. J. von der Schulenburg und seiner Erben in Venedig und Berlin durch eine Vielzahl von Inventaren und andere zeitgenössische Quellen; unbezeichnete Inventarliste von Schloß Wolfsburg, Winter 1889, Wolfsburg, Hausarchiv der Grafen von der Schulenburg-Wolfsburg, 659; Binion, A.: La galleria scomparsa del maresciallo von der Schulenburg, Milano 1990, S. 126; Hammerschmidt, G. (i. A. der Grafen von der Schulenburg-Wolfsburg): Das Schicksal des Kunst- und Kulturgutes von Schloss Wolfsburg-Neumühle im Altmarkkreis Salzwedel ab dem Zeitpunkt des Erlasses der Provinzialverwaltung Sachsen, Stand: November 2001 (Maschinenschrift, Nov. 2001, Hausarchiv der Grafen von der Schulenburg-Wolfsburg), 05.074 003; Benuzzi, F.: Antonio Gai (1686-1769), tesi di dottorato di ricerca in Storia antica e archeologia. Storia dell’arte: Università Ca'Foscari Venezia. Scuola Dottorale di Ateneo/Graduate School, 2012-2013, S. 28, 64, 69, 120, 178 (dat. zw. 1731-35); Benuzzi, F.: Uno scultore veneziano del Settecento e le sue commissioni europee. L’esempio di Antonio Gai, in: Ateneo Veneto 200, 3. Ser., Nr. 12/I, 2013, S. 343-53, 344/45; Benuzzi, F.: Committenze europee di scultura veneziana nel Settecento. Una panoramica e alcune ipotesi di lavoro, in: RIHA Journal 101, 2014, o. P. (11), unter Nr. [7]; Guerriero, S.: Sculpteurs venitiens pour les cours et les collectionneurs d'Europe, in: Loisel, C. (Hg.in): Éblouissante Venise. Venise, les arts et l’Europe au XVIIIe siècle, Ausst.-kat. Paris, Grand Palais [2018], S. 160-66, 163-65
Veröffentlicht seit
19.11.2021
Ansprechpartner:in
Graf von der Schulenburg
Position
Verwaltung
Tel
+49 (0) 5363 97190
E-Mail
info@graf-schulenburg.de
Verlustumstand gemeldet als
Kriegsbedingt verbrachtes Kulturgut
Suchmeldung, Privatperson

Schulenburg-Wolfsburg, Günther Graf von der

Schlagworte
Permalink auf diese Seite
https://lostart.de/de/Verlust/596682

Fußzeile

  • Suchen
    • Erweiterte Suche
    • Institution/Person
  • Über Lost Art
    • Kontakt
    • Hilfe
  • Objekt melden
    • Suchmeldung
    • Fundmeldung
  • Rechtliche Hinweise
    • Impressum
    • Datenschutz
Gefördert durch
Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien