Suchmeldung | Einzelobjekt
Messingkronleuchter
Lost Art-ID
630557
Titel
Messingkronleuchter
Datierung
1851/1900
Objektart
Objektgruppe
Material / Technik
Metall (Messing) ; Glas (Kristallglas) / gegossen ; getrieben ; vergoldet (feuervergoldet) [vermutlich] ; elektrifiziert
Beschreibung
Es handelte sich um einen Metallkronleuchter mit 18 Brennstellen und einer üppigen zusätzlichen Ausstattung von Brennstellen, mit welchen der Kronleuchter im Zusammenhang seiner Elektrifizierung ausgerüstet wurde. Der Leuchter bestand aus einer Kombination von gegossenen und getriebenen Messingteilen (Akanthusblätter), welche wohl analog zu dem überwiegenden Bestand im Residenzschloss eine feuervergoldete Oberfläche hatten.
Provenienz
Dresdner Schloss, 2. OG Ostflügel, Vorraum zur Französischen Galerie; Im Inventarverzeichnis Nr. 1 vom 31.01.1920, als Bestandteil des Auseinandersetzungsvertrages des Freistaates Sachsen und dem vormaligen Königshaus von 1924, wird unter „Französische Galerie (Vorzimmer)“ „1 Bronzekronleuchter mit 18 Kerzen- u. Zwischenlampen (elektrisch)“ aufgeführt, welcher als rot angekreuztes Rauminventar dem Staat zufällt; Der Kronleuchter aus dem „Vorzimmer Galerie“ wurde entweder bereits am 13.04.1944, spätestens aber mit dem zweiten Transport am 21.04.1944 nach dem Bergungsort Rittergut Brauna bei Kamenz ausgelagert. Zu den genauen Verlustumständen dieses Objektes ist nichts bekannt. Ein Verlust im Zusammenhang mit den Ereignissen des 2. WK wird vermutet.
Literatur / Quelle
Inventarverzeichnis Nr. 1 vom 31.01.1920 – Auseinandersetzungsvertrag 1924, Sächs. HStA Dresden, 10701 Sächsische Staatskanzlei, Akte 492, Seite 174 und 175 ; Sächs. HStA Dresden, 10701 Sächsische Staatskanzlei, Akte 320-34, Blatt 77
Veröffentlicht seit
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