L'Alceste de Philippe Quinault
Aus der ersten Folge »Scènes de Tragédie« zur Serie »Les scènes d'Opera, de Tragédie et de Comédie«. Die Dichtung Philippe Quinauts war nach Motiven aus der Tragödie »Alkestis« des Euripides entstanden und wurde von Jean-Baptiste Lully als Libretto für seine 1674 in Paris uraufgeführte Oper »Alceste ou Le Triomphe d'Alcide« zu Grunde gelegt. Die Tragödie schildert wie Alkeste das Leben ihres Gemahls durch den eigenen Tod rettete. Seit der Antike galt die Titelfigur deshalb als Inbegriff ehelicher Hingabe. Herakles gelang es, sie aus dem Hades zurückzuholen. Für die Bildszene der Tapisserie wählte Coypel die 3. Szene aus dem 5. und letzten Akt der Tragödie. Sie zeigt den Moment, als Herakles die ins Leben zurückgebrachte Alceste ihrem Gatten Admète wieder zuführt.
Exakte Maße nicht bekannt.
Gardemeubles 1768 und Hofbettmeisterei 1794 für No 1: 7 3/8 Elle hoch x 5 ¾ Elle breit (4,177x 3,257 m)
Gardemeubles 1768
»Inventarium über die Chur. Fürstl. Sächsi. Gardemeubles in Dresden« 1793
Hofbettmeisterei 1794
Sächsisches Staatsministerium der Finanzen
Carolaplatz 1
01097 Dresden
Deutschland