Direkt zum Inhalt
Lost Art-Datenbank - Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

Hauptnavigation

  • Suche
    • Erweiterte Suche
    • Institution/Person
  • Über Lost Art
    • Hilfe
  • Objekt melden
    • Suchmeldung
    • Fundmeldung
  • Restitution melden

Externe Links

  • Proveana
  • Stiftung
  • de
  • en

Service

  • Leichte Sprache
  • Kontakt
  • Suche
  • Erweiterte Suche
Tipps zur Suche
Suchmeldung | Einzelobjekt

Eingericht (Flasche) mit Bergbauszene

Lost Art-ID
632860
Hersteller/Künstler:in
Unbekannt
Titel
Eingericht (Flasche) mit Bergbauszene
Objektart
Gefäß
Objektgruppe
Kunsthandwerk / -gewerbe
Material / Technik
Glas ; Holz / formgeblasen ; geschnitzt ; gefasst farbig
Höhe
18,00 cm
Inventarnummer
182
Beschreibung

Vierkantige Flasche auf farblosem Glas mit darin aufgebauter plastischer Darstellung eines Bergwerkes, Mündungsrand ausgestellt über Einschnürung, verschlossen mit einem geschnitzten Holzkorken. In drei Ebenen aus einem hölzernen Gerüst aus vier Eckpfeilern sind geschnitzte, bemalte Figuren und Gegenstände angeordnet. Unten ist modellhaft der Abbau von Erzen (die Sohlen sind scheinbar beschichtet mit glitzerndem Flittergold, Pyrit oder Bleiglanz beschichtet) dargestellt, darüber neben dem Abbau auch das Zerkleinern und Abfüllen des Gesteins in Grubenwagen und oben das handbetriebene Förderrad, die sogenannte Haspel. Die Bergleute tragen schwarze Jacken zu weißen Hosen mit dunklen Kappen.

Derartige Geduldsflaschen wurden im 19. Jahrhundert als Zeitvertreib oder Nebenerwerb hauptsächlich in Regionen hergestellt, die vom Bergbau geprägt waren. Meist handelt es sich dabei um Erzeugnisse aus dem sächsischen Erzgebirge, dem Vogtland oder dem Harz. Die Flaschen sind in der Regel in drei oder vier Ebenen unterteilt, seltener sind zwei oder fünf. Dem Aufbau, der Kleidung der Dargestellten und ihrer ganzen Anmutung nach dürfte es sich bei dieser Flasche um ein sehr altes Beispiel noch aus dem 18. Jahrhundert handeln.

Provenienz
Ehemals Museum Neuruppin, ehemalige Sammlung Zieten. Während des Zweiten Weltkrieges wurden Teile der Sammlung, unter anderem in das Neuruppiner Landratsamt, ausgelagert und gelten seit dem Kriegsende als verschollen.
Literatur / Quelle

Foto: Erwin Schreyer (1943)

Museumsverband des Landes Brandenburg e. V. (Hrsg. (2023). Verlustsache: Märkische Sammlungen. Die Brandenburger Museumslandschaften in Krieg und Nachkriegszeit. Museumsblätter. 42 (1), 72-73.

Veröffentlicht seit
07.11.2025
Kontakt

Museum Neuruppin
August-Bebel-Straße 14-15
16816 Neuruppin
Deutschland

Tel
+49 (0)3391 355 5100
E-Mail
info@museum-neuruppin.de
Homepage
https://www.museum-neuruppin.de/index.php?lang=de
Ansprechpartner:in
Maja Peers M.A.
Position
Museumsleiterin
Tel
+49 (0)3391 355 5100
E-Mail
maja.peers@museum-neuruppin.de
Verlustumstand gemeldet als
Kriegsbedingt verbrachtes Kulturgut
Suchmeldung, Institution

Museum Neuruppin

Permalink auf diese Seite
https://lostart.de/de/Verlust/632860

Fußzeile

  • Suchen
    • Erweiterte Suche
    • Institution/Person
  • Über Lost Art
    • Kontakt
    • Hilfe
  • Objekt melden
    • Suchmeldung
    • Fundmeldung
  • Rechtliche Hinweise
    • Impressum
    • Datenschutz
Gefördert durch
Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien