Direkt zum Inhalt
Lost Art-Datenbank - Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

Hauptnavigation

  • Suche
    • Erweiterte Suche
    • Institution/Person
  • Über Lost Art
    • Hilfe
  • Objekt melden
    • Suchmeldung
    • Fundmeldung
  • Restitution melden

Externe Links

  • Proveana
  • Stiftung
  • de
  • en

Service

  • Leichte Sprache
  • Kontakt
  • Suche
  • Erweiterte Suche
Tipps zur Suche
Suchmeldung | Einzelobjekt

10 Leuchter

Lost Art-ID
630563
Bankettsaal 1933, SLUB Dresden, Fotothek, df_hauptkatalog_0051727 (Detail); Bildautor: Walter Möbius
Hersteller/Künstler:in
Unbekannt
Hersteller/Künstler:in
unbekannt
Titel
10 Leuchter
Datierung
1884
Objektart
Beleuchtung
Objektgruppe
Kunsthandwerk / -gewerbe
Material / Technik
Metall (Messing)
Beschreibung
Zunächst wurde 1896 nur ein Kronleuchter mit 42 Kerzen von der Firma K. M. Seifert & Comp. auf elektrische Beleuchtung umgerüstet, wie die erhaltene Rechnung vom 31.07.1896 beweist. Dieser erhielt zusätzlich zu den bereits vorhandenen 42 Brennstellen weitere „24 Bronzearme“ an denen die „Montage von 24 Glühlampen“ erfolgte. Die zweite Rechnung derselben Firma vom 26.09.1896 belegt die Umstellung der anderen „9 Kronen von je 42 Wachskerzen… zu electrisch Licht eingerichtet“. Zusätzlich werden an allen neun Kronleuchtern „weitere 24 Fassungen und Glühlampen geliefert“ welche man an „24 Bronzearmen“ angebracht hat (damit insgesamt 66 Brennstellen nach Elektrifizierung). Die Hinweise auf das „Aufpolieren der Kronen“ belegt, dass die Kronleuchter keine feuervergoldeten Oberflächen gehabt haben. Vielmehr dürfte es sich um leicht oxidierte Messingoberflächen gehandelt haben, die aufpoliert und sicher mit einem Schutzüberzug versehen wurden.
Provenienz
Dresdner Schloss, 2. OG NF, Bankettsaal; Im Inventarverzeichnis Nr. 1 vom 31.01.1920, als Bestandteil des Auseinandersetzungsvertrages des Freistaates Sachsen und dem vormaligen Königshaus von 1924, werden im „Bankettsaal“ „10 große Bronzekronleuchter mit Schutzkappen“ aufgeführt, welche als rot angekreuztes Rauminventar dem Staat zufallen; Ein genauer Bergungstermin ist nicht aktenkundig, die Bergungsmaßnahmen wurden im Sommer 1944 beendet. Die Kronleuchter des Bankettsaales wurde wahrscheinlich mit dem Transport vom 26.04.1944 nach dem Bergungsort Schloss Rammenau verbracht. Zu den genauen Verlustumständen dieser Objekte ist nichts bekannt. Ein Verlust im Zusammenhang mit den Ereignissen des 2. WK wird vermutet.
Literatur / Quelle
Inventarverzeichnis Nr. 1 vom 31.01.1920 – Auseinandersetzungsvertrag 1924, Sächs. HStA Dresden, 10701 Sächsische Staatskanzlei, Akte 492, Seite 210 und 211 ; Sächs. HStA Dresden, 10701 Sächsische Staatskanzlei, Akte 320-34, Blatt 77
Veröffentlicht seit
30.07.2025
Kontakt

Sächsisches Staatsministerium der Finanzen
Carolaplatz 1
01097 Dresden
Deutschland

Homepage
https://www.smf.sachsen.de
Ansprechpartner:in
Prof. Dr. Dirk Jäschke
Position
Referatsleiter
Tel
0351/ 564 444200
E-Mail
Dirk.Jaeschke@smf.sachsen.de
Ansprechpartner:in
Tobias Seefeld
Position
Referent
Tel
0351/ 564 444210
E-Mail
Tobias.Seefeld@smf.sachsen.de
Verlustumstand gemeldet als
Kriegsbedingt verbrachtes Kulturgut
Suchmeldung, Institution

Sächsisches Staatsministerium der Finanzen

Permalink auf diese Seite
https://lostart.de/de/Verlust/630563

Fußzeile

  • Suchen
    • Erweiterte Suche
    • Institution/Person
  • Über Lost Art
    • Kontakt
    • Hilfe
  • Objekt melden
    • Suchmeldung
    • Fundmeldung
  • Rechtliche Hinweise
    • Impressum
    • Datenschutz
Gefördert durch
Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien