Viola
Erwerb vor 1942 Europa.
Ein NS-verfolgungsbedingter Verlust oder ein Verlust während des II Weltkrieges können aufgrund noch vorhandener Lücken in der Provenienz nicht ausgeschlossen werden.
Kein dokumentiertes Kaufereignis: Die Herkunft des Instruments vor der Überlassung an das Städtische Orchester Düsseldorf ist nicht belegt. Weder Händler noch ursprünglicher Eigentümer sind nachweisbar.
Zugehörigkeit zur NS-Leihpraxis: Es ist gesichert, dass das Reichspropagandaministerium (RMVP) die Bratsche als Leihgabe zur Verfügung stellte. Die Maßnahme steht in engem Zusammenhang mit der staatlich gelenkten Vergabepraxis von „Meisterinstrumenten“ an ausgewählte Musiker und Orchester im Sinne nationalsozialistischer Kulturpolitik.
Provenienzlücken: Die Objektgeschichte ist für die Zeit vor 1951 unklar. Auch für die Jahre 1951–1995 besteht keine durchgängige Dokumentation der Besitzverhältnisse, Zustandseingriffe oder administrativen Verwaltung.
Externer Link ; Registraturakt 4117695
Dokumentensammlung zur Geige 4117695
Unveröffentlichte Akte in der Kunstverwaltung des Bundes enthält Verträge, Gutachten, Protokolle etc.
Laufzeit: 1951–2009
Kunstverwaltung des Bundes K22-330711/11
BKM Referat K22-1
Köthener Straße 2
10963 Berlin
Deutschland