Gürtel
Zusammengesetzt aus 21 gepunzten Miederhaken, deren Krümmungen zusammengelötet sind. Neun der Hakenvorlagen in Form von spitzovalen Buketts, elf oval mit abgestumpftem unteren Ende, deren Mitte und Umrahmungen in Form von facettierten Perlen, einer oval mit sternförmigem Oberteil. Zweiteilige muschelförmige Schließe.
Ein Teil der Haken gestempelt mit Feingehaltszeichen 13 bzw. I W in rechteckiger Umrahmung.
Ankauf (nach Zwangsablieferung von Silber zusammen mit Inv.-Nr. K 1939/1 bis K 1939/24 und K 1939/26 bis K 1939/29)
Als Zwangsablieferung von Edelmetall (Silber) gemäß der „Dritten Anordnung auf Grund der Verordnung über die Anmeldung des Vermögens von Juden“ vom 21.02.1939 an das Städtische Leihamt Regensburg. Am 3. Mai 1939 Ankauf durch das Museum Regensburg zusammen mit Inv.-Nr. K 1939/1 bis K 1939/24 und K 1939/26 bis K 1939/29 für insgesamt RM 210,–
Vermerk im Inventarbuch: „Vom Pfandamt aus dem Verkauf des beschlagnahmten Regensburger Juden-Silbers. Stammt aus dem Besitz jüdischer Familien aus Rgb. [Regensburg].“ Vorprovenienz unbekannt.
Nach Abschluss umfangreicher Recherchen, bei denen kein rechtmäßiger Voreigentümer/Erbe ermittelt werden konnte, erfolgte die Abgabe/Schenkung an die jüdische Gemeinde in Regensburg unter Vorbehalt.
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