Bildnis des Augsburger Handelsherrn Ludwig Friederich
Gerahmt.
Restauration durch Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München.
Rückseitenbefund:
R.o. alter Klebezettel, nur die rechte Seite ist teilweise erhalten "G. Züri...No. 56..."
L.o. zwei briefmarkenähnliche Etiketten "F 8" und "68.000".
L.u. 4 Zollstempel, wahrscheinlich Schweiz,
u.a. "II 45 Zoll" oder "II 43 Zoll".
1924 Auktion Dr. Spöri, Zürich. - ? - 1936 Sammlung Willy Dünner, St.Gallen. - 9/1937 Dr. Fritz Nathan, St. Gallen. - 1941 Dr. Wilhelm Kißkalt, München.
Nathan bot das Gemälde am 07.09.1937 dem Maximilianmuseum Augsburg zum Preis von 2.500.- Schweizer Franken zum Kauf an. Zuvor hatte er es den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen angeboten. Ob Nathan das Gemälde an Kißkalt verkaufte oder Kißkalt das Gemälde - wie von ihm behauptet - geschenkt bekam, lässt sich bislang noch nicht feststellen.
Das Gemälde wurde am 17.12.1941 mit Verfügung des Oberbürgermeisters von Geheimrat Dr. Wilhelm Kißkalt, Georgenstr. 12, München, für 18.000.- RM aus den Mitteln der Jubiläumsschenkung der M.A.N. erworben.
Kunstsammlungen und Museen Augsburg Inventarbuch.
Kunstsammlungen und Museen Augsburg Objektkarteikarte.
Kunstsammlungen und Museen Augsburg, Ordner 52 (Grafische Sammlung), Herkunftsangaben zu den Gemälden der deutschen Barockgalerie.
Kunstsammlungen und Museen Augsburg, Ordner IV/3434 T-Z, Schreiben von Stadtrat Maichle an Dr. Weihrauch, 29.12.1941.
StadtAA, Bestand 35, Akte 101, Maximilianmuseum, Erwerbung von Gemälden, Schreiben von Dr. Fritz Nathan an das Maximilianmuseum Augsburg, 07.09.1937.
StadtAA, Bestand 35, Akte 102, 554/0716, Maximilianmuseum, Erwerbung von Kunstgegenständen: Gemälde - Wappen, 1939-1948, Schreiben von Dr. Wilhelm Kisskalt, Garmisch, 22.11.1941; Schreiben von Stadtrat Kleindienst an Dr. Kisskalt, München, 11.12.1941; Schreiben von Dr. Kisskalt an Dr. Kleindienst, 15.12.1941; Schreiben von Dr. Fritz Nathan, St.Gallen, an Dr. Ernst, 08.11.1937; Schreiben von Dr. Kleindienst an Dr. Buchner, 18.08.1942; Städt. Kunstsammlungen i.S. Neuerwerbungen seit Kriegsbeginn Sept. 1939, Liste von 26.01.1943.
Ausst. Kat. Galerie Eduard Schulte, Berlin, 7. Gedächtnisausstellung Graff, 01.01. bis 04.02.1910, Nr. 182.
Ausst. Kat. Dresdner Ausstellung des sächsichen Kunstvereins, Oktober bis November 1913.
Ausst. Kat. Galerie Arnold, Dresden, März bis April 1916.
Ausst. Kat. Kunstverein Winterthur, 05.07. bis 06.09.1936, Nr. 9.
Ausst. Kat. Kunstverein Winterthur, Der unbekannte Winterthurer Privatbesitz 1500-1900, 1942, Leihgeber Willy Dünner.
Ausst. Kat. Helmhaus Zürich, Zürcher Bildnisse aus 5 Jahrhunderten, 1937.
Aukt. Kat. Gemälde alter und moderner Meister - Erster Teil: Aus Schweizer Privatbesitz, Zweiter Teil: Aus alt-österreichischem Besitz, Auktion Dr. Störi, 05.12.1924: Nachtrag 146: Graff, Anton – Herrenporträt.
Beate Becker: Zur Porträtkunst Anton Graffs - Stil und Gehalt. Diss. Göttingen 1949.
Ekhart Berckenhagen: Anton Graff – Leben und Werk, Berlin 1967, S. 116, Nr. 309.
Artur Brabant: Anton Graf(f)s Testament in: Dresdner Geschichtsblätter 36. 1928. H 1/2 S. 13 f mit 1 Abb.
Fournier-Sarlovèze: Antoine Graff, in: Revue de l´art ancien et moderne 15. 1904, S. 111 ff.
Curt Glaser: Anton Graff, in: Die Kunst für Alle 25. 1910, S. 301 ff mit 9 Abb.
Erich Haenel: Anton Graff, in: Der Kunstwart 26. 1913, H. 18, S. 428 mit 6 Tafeln.
Walter Hugelshofer: Anton Graff. Bei Anlaß des 200sten Wiederkehr seines Geburtstages in: Pantheon 18. 1936, S. 375 ff mit 8 Abb.
Gotthard Jedlicka: Anton Graff, in: Große Schweizer, Zürich 1938, S. 325 ff.
Richard Muther: Anton Graff, ein beitrag zur Kunstgeschichte des XVIII. Jahrhunderts, Leipzig 1881.
Fritz Nathan: Dr. Fritz Nathan und Dr. Peter Nathan: 25 Jahre, 1936-1961, Zürich, 1961.
Fritz Nathan: Dr. Fritz Nathan und Dr. Peter Nathan, 1922-1972, Zürich, 1972.
Paul Ferdinand Schmidt: Deutsche Malerei um 1800, Bd II, München 1928.
Thieme-Beckers Künstlerlexikon, Band 14, 1921.
Otto Waser: Anton Graff von Winterthur, Zürich 1903.
Kunstsammlungen und Museen Augsburg
Maximilianstr. 46
86150 Augsburg
Deutschland