Suchmeldung | Einzelobjekt
Ansichten von Rom
Lost Art-ID
629899
Hersteller/Künstler:in
Canaletto, Antonio
Geburt
1697.10.18, Venedig
Tod
1768.04.20, Venedig
Wirkungsort
Venedig, Rom, London
Titel
Ansichten von Rom
Datierung
1725/1726
Objektart
Objektgruppe
Material / Technik
Öl ; Leinwand ; Holz / gemalt ; vergoldet
Höhe
75,00 cm
Breite
132,00 cm
Inventarnummer
Cap. IV 115
Beschreibung
Gemälde "Ansichten von Rom"; vergoldeter Rahmen
Provenienz
Im Gardemeuble-Verzeichnis der Gemälde unter Cap. IV 114 oder 115 verzeichnet; Im Inventarverzeichnis Nr. 1 vom 31.01.1920 als Bestandteil des Auseinandersetzungsvertrages des Freistaates Sachsen und dem vormaligen Königshaus von 1924, aufgeführt, welche als rot angekreuztes Rauminventar dem Staat zufallen. Sie gehören zu einem aus insgesamt 7 Canalettogemälden bestehendem Ensemble, von dem fünf an den Staat fallen sollten (Cap. IV. 114- Rom, 115- Rom, 116- Rom, 117- Venedig und 118- Venedig). Die fünf an den Staat gefallenen Gemälde gehörten weiter zur Raumausstattung des „Canalettozimmers“ während der musealen Nutzung ab 1922 im Zwischenflügel Nord, (Raum 526); Auf der Bergungsliste von Kunstgegenständen mit besonderem Wert, angefertigt durch den Leiter des Schlossrentamtes, dem Amtmann Hugo Bahr, und den Schlossverwalter Johannes Bibrach vom 06.05.1942 werden im „Canaletto-Zimmer“ „6 Gemälde“ genannt. Dabei handelt es sich um die fünf Canaletto Veduten und das seit der Museumsnutzung im Raum befindliche Gemälde „Bärenhatz im Großen Schlosshof in Dresden“ (Cap. VI. 66.). Zwei Gemälde mit Ansichten von Venedig und ein Gemälde mit der Ansicht von Rom wurde mit weiteren 58 Gemälden aus den Führungsräumen zunächst nach Schloss Pillnitz gebracht. Von dort aus gelangten sie am 07.12.1943 in den Auslagerungsort, dem Herrenhaus des Ritterguts Rehnsdorf. In Anbetracht der Kriegslage wurde vom Gauleiter Martin Mutschmann am 19.01.1945 befohlen, sämtliche Bergungsorte östlich der Elbe zu Räumen und das Bergungsgut in Depots westlich der Elbe zu überführen. Dazu gehörte auch der Bergungsbestand aus dem Rittergut Rehnsdorf. Der Transport von 61 Gemälden aus Rehnsdorf nach dem Schloss Schieritz erfolgte am 26.03.1945; Nach Aktenlage Verlust am Auslagerungsort.
Literatur / Quelle
Gardemeuble-Verzeichnis der Gemälde unter Cap. IV 114 oder 115, „Schloss Dresden II. Et., No. 1 am Bärengarten, Entrée“
Inventarverzeichnis Nr. 1 vom 31.01.1920 („Schloß und Palais am Taschenberg zu Dresden sowie
Palais Parkstraße 7“)
Bestandteil des Auseinandersetzungsvertrages des Freistaates Sachsen
und dem vormaligen Königshaus von 1924
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