Suchmeldung | Einzelobjekt
August der Starke
Lost Art-ID
629887
Hersteller/Künstler:in
Mányoki, Adám (?)
Geburt
1673, Szokolya
Tod
1756.08.06, Dresden
Wirkungsort
Hamburg, Berlin, Homonna (Ungarn), Danzig, Dessau, Wien, Dresden, Tahi-Tótfalu
Hersteller/Künstler:in
Fehling, Heinrich Christoph
Geburt
23. April 1654, Sangerhausen
Tod
Mitte November 1725, Dresden
Titel
August der Starke
Datierung
1713 (um)
Objektart
Objektgruppe
Material / Technik
Öl ; Leinwand / gemalt
Abmessungen
85,0 cm x 65,0 cm (Genaue Maße nicht bekannt)
Höhe
90,00 cm
Breite
68,00 cm
Inventarnummer
Cap. I A. a. 351
Beschreibung
Gemälde August der Starke; Der Dargestellte wird beschrieben: „Roter Rock, darunter Küraß und blaues Ordensband, Ordensstern, weißes Halstuch.“
Provenienz
Im Inventarverzeichnis Nr. 1 vom 31.01.1920 als Bestandteil des Auseinandersetzungsvertrages des Freistaates Sachsen und dem vormaligen Königshaus von 1924 aufgeführt, welches als rot angekreuztes Rauminventar dem Staat zufällt; Auf der Bergungsliste von Kunstgegenständen mit besonderem Wert, angefertigt durch den Leiter des Schlossrentamtes, dem Amtmann Hugo Bahr, und den Schlossverwalter Johannes Bibrach vom 06.05.1942 heißt es unter „Thronsaal Aug. d. St.“ : „1 Gemälde“. Das Gemälde wurde mit weiteren 60 Gemälden aus den Führungsräumen zunächst nach Schloss Pillnitz gebracht. Von dort aus gelangten sie am 07.12.1943 in den Auslagerungsort, dem Herrenhaus des Ritterguts Rehnsdorf (heute Landkreis Bautzen, Ortsteil der Stadt Elstra). In Anbetracht der Kriegslage wurde vom Gauleiter Martin Mutschmann am 19.01.1945 befohlen, sämtliche Bergungsorte östlich der Elbe zu Räumen und das Bergungsgut in Depots westlich der Elbe zu überführen. Dazu gehörte auch der Bergungsbestand aus dem Rittergut Rehnsdorf. Der Transport von 61 Gemälden aus Rehnsdorf nach dem Schloss Schieritz erfolgte am 26.03.1945; Nach Aktenlage Verlust am Auslagerungsort.
Literatur / Quelle
Gardemeuble-Verzeichnis der Gemälde unter Cap. I. A. a. 351
Inventarverzeichnis Nr. 1 vom 31.01.1920 („Schloß und Palais am Taschenberg zu Dresden sowie Palais Parkstraße 7“),
Auseinandersetzungsvertrages des Freistaates Sachsen und dem vormaligen Königshaus von 1924, „Wohnzimmer nach dem Stallhof“
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