L'Intervention des Sabines
Zitat aus Göbel, a. a. O: «Auf François-André Vincent (Salon 1781) gehen der zwölfte, >die Frauen trennen die kämpfenden Römer und Sabiner< (H. L.3 Cozette, 1801-1809, sächsischer Staatsbesitz) […] zurück«.
Der Raub der Sabinerinnen schildert, dass die Römer, da es in Rom an Frauen fehlte, unter der Regierung des Romulus, des legendären ersten Königs von Rom (753-716 v. Chr.), die Töchter ihrer Sabinischen Nachbarn, während der Teilnahme an den Consualia geraubt und zu ihren Ehefrauen gemacht hätten. Doch beschreibt die Szene des Tapisseriestücks nicht den Raub, sondern die mutigen Sabinischen Frauen, die bei dem entstandenen Folgekrieg zwischen ihren römischen Ehemännern und ihren sabinischen Vätern und Stammesgenossen Frieden stifteten (2002 Kowalewski).
Bei dem Entwurf soll Vincent mit diesem Sujet seinem Konkurrenten Jacque-Louis David (1748-1825) und dessen 1799 unter dem französischen Titel »Les Sabines « entstandenen Monumentalgemälde von 3,85 m Höhe x 5,22 m vorausgewesen sein.
Exaktes Maß unbekannt, (ausgehend vom Maß der Tapisserie „La Comdandation d’Aman“ auf der Südwand) 3,12 x 4,81 m nach Gardemeubles-Inventar 1810 und 1851
Gardemeubles-Inventar 1810.
Gardemeubles-Inventar 1851.
Heinrich Göbel, Wandteppiche, II. Band, Teil I: Die romansichen Länder: die Wandteppiche und ihre Manufaktruen in Frankreich, Italien, Spanien und Portugal, Leipzig 1928.
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