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Suchmeldung | Einzelobjekt

L'Intervention des Sabines

Die Intervention der Sabinerinnen
Lost Art-ID
628708
Hersteller/Künstler:in
Cozette, Michel Henry
Geburt
1744, Frankreich
Tod
1822, Frankreich
Manufaktur
Manufacture nationale des Gobelins
Gründung
1607
Ort
Paris
Titel
L'Intervention des Sabines
Zusatztitel
Die Intervention der Sabinerinnen
Datierung
1781
Objektart
Gebrauchs- / Raumtextilie
Objektgruppe
Kunsthandwerk / -gewerbe
Material / Technik
Textil (Wolle) ; Textil (Seide) / Bildwirkerei (Hautelisse)
Höhe
420,00 cm
Breite
500,00 cm
Beschreibung

Zitat aus Göbel, a. a. O: «Auf François-André Vincent (Salon 1781) gehen der zwölfte, >die Frauen trennen die kämpfenden Römer und Sabiner< (H. L.3 Cozette, 1801-1809, sächsischer Staatsbesitz) […] zurück«.

Der Raub der Sabinerinnen schildert, dass die Römer, da es in Rom an Frauen fehlte, unter der Regierung des Romulus, des legendären ersten Königs von Rom (753-716 v. Chr.), die Töchter ihrer Sabinischen Nachbarn, während der Teilnahme an den Consualia geraubt und zu ihren Ehefrauen gemacht hätten. Doch beschreibt die Szene des Tapisseriestücks nicht den Raub, sondern die mutigen Sabinischen Frauen, die bei dem entstandenen Folgekrieg zwischen ihren römischen Ehemännern und ihren sabinischen Vätern und Stammesgenossen Frieden stifteten (2002 Kowalewski).

Bei dem Entwurf soll Vincent mit diesem Sujet seinem Konkurrenten Jacque-Louis David (1748-1825) und dessen 1799 unter dem französischen Titel »Les Sabines « entstandenen Monumentalgemälde von 3,85 m Höhe x 5,22 m vorausgewesen sein.

Exaktes Maß unbekannt, (ausgehend vom Maß der Tapisserie „La Comdandation d’Aman“ auf der Südwand) 3,12 x 4,81 m nach Gardemeubles-Inventar 1810 und 1851

Provenienz
Die Tapisserie gelangte 1809/1810 in das Residenzschloss Dresden; 1920 im Inventarverzeichnis zum Auseinandersetzungsvertrag 2024 aufgeführt. Die dort für den Großen Speisesaal im II. Stock genannten 4 großen Wandgobelins (u.a. "Raub der Sabinerinnen") verblieben im Residenzschloss und wurden nicht an das Haus Wettin abgegeben; Mitte 1942 wurden die Gobelins (insgesamt 23 Stück, darunter vier Stück aus dem Großen Speisesaal, u.a. die hier benannte Tapisserie) im Residenzschloß auf 8 Rollen gespannt und so in überwölbte Erdgeschossräume des Residenzschlosses transportiert; Im September/Oktober 1942 wurden die Rollen in das grüne Gewölbe verbracht (Kamin-, Juwelen- und Bronzenzimmer). Am 16./17. August 1943 erfolgt der Transport der 8 Rollen Gobelins nach Schloss Schleinitz, da eine Begutachtung am 8. Juni 1943 zu der Feststellung führte, dass die Räume im Grünen Gewölbe nicht ausreichend gegen Bombenangriffe geschützt sind; Ein Verlust im Zusammenhang mit den Ereignissen des 2. WK kann nicht ausgeschlossen werden (nach Aktenlage Verlust am Auslagerungsort).
Literatur / Quelle

Gardemeubles-Inventar 1810.

Gardemeubles-Inventar 1851.

Heinrich Göbel, Wandteppiche, II. Band, Teil I: Die romansichen Länder: die Wandteppiche und ihre Manufaktruen in Frankreich, Italien, Spanien und Portugal, Leipzig 1928.

Veröffentlicht seit
08.05.2025
Kontakt

Sächsisches Staatsministerium der Finanzen
Carolaplatz 1
01097 Dresden
Deutschland

Homepage
https://www.smf.sachsen.de
Ansprechpartner:in
Prof. Dr. Dirk Jäschke
Position
Referatsleiter
Tel
0351/ 564 444200
E-Mail
Dirk.Jaeschke@smf.sachsen.de
Ansprechpartner:in
Tobias Seefeld
Position
Referent
Tel
0351/ 564 444210
E-Mail
Tobias.Seefeld@smf.sachsen.de
Verlustumstand gemeldet als
Kriegsbedingt verbrachtes Kulturgut
Suchmeldung, Institution

Sächsisches Staatsministerium der Finanzen

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