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Suchmeldung | Einzelobjekt

Mademoiselle Marcelle Lender, en Buste

Lost Art-ID
589572
Hersteller/Künstler:in
Toulouse-Lautrec, Henri de
Geburt
1864.11.23 / 1864.11.24, Albi (Frankreich)
Tod
1901.09.09, (Schloß) Malromé
Wirkungsort
Paris
Titel
Mademoiselle Marcelle Lender, en Buste
Datierung
1895
Objektart
Druckgrafik
Objektgruppe
Grafik
Material / Technik
Kreide ; Tusche ; Papier (Velin) / gedruckt (Farblithographie) ; gezeichnet ; gespritzt ; gezeichnet (Pinsel)
Höhe
32,90 cm
Breite
24,40 cm
Inventarnummer
HTL 09
Beschreibung

olivgrüne Zeichnung und Gelb, Grau, Zinnoberrot, Karminrot, Türkis, Dunkelblau, Ocker; Auflage: 1211 Exemplare, hier: 3. Zustand mit nicht von Lautrec gestalteter Schrift auf dem Blattrand links unten: >Originallithographie in acht Farben von H. de Toulouse-Lautrec< Pan. Band 1, Heft 3, 1895, S. 196-197

„Die Schauspielerin Marcelle Lender wurde mit ihrem Bolero zum Star in der Operette „Chilpéric“, einer nichtssagenden Mittelalterposse. Gespielt wurde sie im Théâtre des Varietés am Boulevard Montmartre. Toulouse ließ die Operette zwanzigmal über sich ergehen, immer aus der derselben Perspektive. Er platzierte sich in einer der ersten Reihen links, skizzierte in seinen Zeichenblock und gestand schließlich seinem Begleiter Romain Coulus: >Ich komme nur, um den Rücken der Lender zu sehen, schau ihn dir gut an, du wirst kaum etwas so Herrliches sehen. Der Rücken der Lender ist prächtig>, Das mit Abstand schönste Blatt war aber nicht der Rücken des Stars, sondern das Brustbild Lenders, wie sie sich, in einem spanischen Phantasiekostüm, verbeugt und die Beifallsstürme des Publikum goutiert. Vom Druck äußerst aufwendig, erschien dieser Druck auch in der deutschen Zeitschrift Pan mit der sehr hohen Auflage von über 1200 Exemplaren. Meier-Gräfe, Kunstkorrespondent in Paris, hatte es eingeleitet, doch damit auch viel antifranzösisches Ressentiment erzeugt. Nach dem Erscheinen stieß diese Aktion auf massiven Widerstand der Geldgeber, die sich mit einem programmatischen Beitrag Lichtwarks für den deutschen Charaktewr der Zeitschrift aussprachen“. (UW)

Bestand
Henri de Toulouse-Lautrec - Druckgrafik
Provenienz
Sammlung Eduard Fuchs bis 1933; 25.10.1933 Beschlagnahmung durch die Gestapo; Versteigerung Auktionshaus C. G. Boerner, Leipzig: am 23.05 und am 24.05.1938 wurde dieses Blatt sowie elf andere Lithographien als Konvolut Nr. 910 angeboten: „Toulouse-Lautrec, H. de. 11 (12) Bl: Mlle Marcelle Lender, en buste, Lithographie Fol. Del. 102 III“; ersteigert für 150,- RM (Schätzpreis: 150,- RM) von einem bisher unbekannten Kunsthändler oder Sammler Novi (Protokollband der Auktion mit Namen und Preisen ist beim Auktionshaus Boerner, Düsseldorf noch vorhanden); Verbleib unbekannt
Literatur / Quelle
Loys Delteil, Le Peintre-Graveur Illustré X –XI, H. de Toulouse-Lautrec, Paris 1920 (Deltail 102 III); Auktionskatalog 197: Sammlung F. Berlin, C.G. Boerner Leipzig, 1938, S. 43; Adriani, Götz, Toulouse-Lautrec. Das gesamte graphische Werk, Köln (Dumont) 1986, Nr. 115, S. 161-164
Veröffentlicht seit
01.07.2020
Ansprechpartner:in
Dr. Dipl. Journ. Ulrich Weitz
Position
Agentur für Kunstvermittlung
Tel
+49 (0) 711 7657184
E-Mail
weitz.kunst@gmail.com
Ansprechpartner:in
Dr. Sabine Rudolph
Position
Rechtsanwältin
Tel
+49 (0)351 / 448 333-0
E-Mail
s.rudolph@steinmeier.eu
Verlustumstand gemeldet als
NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut
Suchmeldung, Privatperson

Fuchs, Eduard

Permalink auf diese Seite
https://lostart.de/de/Verlust/589572

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