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Lost Art-Datenbank - Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

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Standuhr

Lost Art-ID
4210
Hersteller/Künstler:in
Parry, David (?)
Wirkungsort
London
Erste Erwähnung
1630
Letzte Erwähnung
1647
Titel
Standuhr
Objektart
Uhr
Objektgruppe
Kunsthandwerk / -gewerbe
Material / Technik
Schildpatt ; Metall (Bronze) ; Metall (Messing) ; Metall (Gold) ; Emaille / vergoldet
Abmessungen
Höhe Uhr: 135 cm, Gesamthöhe: 271 cm
Inventarnummer
IV 311
Beschreibung
Hohe Standuhr auf hohem Postament in Boulearbeit mit reicher vergoldeter Bronzeverzierung. Das Postament mit verkröpfter und von Voluten getragener Deckplatte hat vorn an dieser einen Lambrequin hängen, auf der in ausgeschnittenem Relief auf blauem Horngrunde die gelagerte, im Wasser sich spiegelnde Göttin Flora dargestellt ist, die von einem herzuschwebenden Zephir mit Guirlanden umkränzt wird. Rechts ein Kupido. - Die Uhr ruht auf vier von bronzenen Frauenbüsten, den vier Weltteilen, geschmückten Voluten, hat ein vorn im Kreis erhöhtes Gesims und darüber eine in doppelter Schweifung gebildete Kuppel, auf der eine bronzene Fama mit Posaune und Palme schwebt. Das Gesims wird seitlich von dem Zifferblatt von bronzenen Hermen, den vier Jahreszeiten, getragen. In der Mitte des Gesimses sitzt vorn auf einer Kugel ein Kupido und unter dem Zifferblatt sitzt vor und über Trophäen neben einem Putto auf halbkugelförmiger Boulekonsole eine Göttin der Musik. Über dem Sims sitzen aus Bronze vorn zwei Adler, hinten ein Delphin und ein Löwe. Die Kuppel wird von Bügeln eingefaßt, die mit bronzenen Widderköpfen geschmückt sind. Das Zifferblatt hat zwölf Einlagen mit blauemaillierten Zahlen auf weißem Grunde und eine mit Laub und Bandwerk gepunzte Mittelrosette, darin ein Hahn unter einem Baldachin. Unten auf dem Rande des Zifferblattes zwei aufgelegte Emailplatten mit der Signatur "St. Martin I à Paris". Das Schlagwerk hat drei Glocken.
Provenienz
Inventar Silber-Zimmer 1879. Befand sich bis Mai 1945 im Offizierskasino auf der Festung Königstein. 1945 wurde der (ausgelagerte) Gesamtbestand des Grünen Gewölbes aus der Festung Königstein von der sowjetischen Armee abtransportiert. Jetziger Aufbewahrungsort unbekannt.
Auslagerungsort
Königstein, Festung (Kasematten)
Literatur / Quelle

Sponsel, Jean Louis: Führer durch das grüne Gewölbe zu Dresden; Dresden; 1921, S. 345 und 255

Veröffentlicht seit
2001
Kontakt

Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Grünes Gewölbe
Taschenberg 2
01067 Dresden
Deutschland

Tel
(0351) 4914 8591
E-Mail
gg@skd.museum
Homepage
https://www.skd.museum/
Ansprechpartner:in
Direktion
Tel
(0351) 4914 8590
E-Mail
gg@skd.museum
Verlustumstand gemeldet als
Kriegsbedingt verbrachtes Kulturgut
Suchmeldung, Institution

Staatliche Kunstsammlungen Dresden / Grünes Gewölbe

Permalink auf diese Seite
https://lostart.de/de/Verlust/4210

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