Bauernstube (Studie)
Vor 1914 Ernst Immanuel Müller[1] – 14.05.1918-04.06.1919 Galerie Heinemann[2]- 04.06.1919-spätestens 07.03.1943 Ludwig I. Friedmann, jüdischer Besitz, Ankauf[3] – spätestens 05.04.1943-22.05.1943 Finanzamt Augsburg-Stadt[4] – seit 22 05 1943 BStGS, Ankauf[5] - Collecting Point München, Münchner Nummer 39077[6]
[1] Werk undatiert, Sterbedatum Künstler 1914, siehe Rückseite, Autentizitätsbescheinigung des Sohnes H. Müller
[2) Galerie Heinemann, Ankauf 14.05.1918, Kunstwerk-ID: 7619, Heinemann Nr. 13852, online in: Externer Link zusammen mit acht weiteren Werken von Ernst Müller. In diesem Zeitraum wird am 17.08.1918 die Autorschaft des Malers durch dessen Sohn H. Müller auf der Rückseite bestätigt.
[3] ebenda, Ankauf bei Galerie Heinemann, für 1270 Papiermark / 370,29 Goldmark.
07.03.1943 Sterbedatum Ludwig Friedmann (Freitod), in Gedenkbuch. Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-45, bearb. Vom Bundesarchiv Koblenz und dem internat. Suchdienst Arolsen, B.d 1 und 2, Koblenz Bundesarchiv 1986, Bd I, S. 377., online Externer Link ebenso Sterbeurkunde Ludwig Friedmann in: StAA, Amtsgericht Augsburg Nachlassakten 880/1949. Siehe auch BStGS Bildakte Inv.Nr. 10859, Ankauf jüdischen Besitzes Brief der Reichskulturkammer Gau Schwaben vom 5.4.1943, hier Hinweis, dass im Falle eines Kaufes die Angabe „Buchhaltung 8 betrifft L.I. Friedmann“ bei der Überweisung vermerkt werden soll.
[4] BStGS Bildakte Inv.Nr. 10859, Brief der Reichskulturkammer Gau Schwaben vom 5.4.1943
[5] Altregistratur 23/1/634, M.E. VII 24385, Ankauf für 128,40 RM, Ausgelagert 21.08.1943-25.10.1946 nach Dietramszell, BStGS Bildakte Inv. Nr. 10859
[6] BStGS Bildakte Inv. Nr. 10859, Karte in Datenbank dhm nicht enthalten
Am 25.07.2018 an die Erben nach Ludwig und Selma Friedmann restituiert.
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